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Tour de France ohne ARD und ZDF

Ja, Doping ist schlimm. Aber es gibt wohl keinen Sport, in dem nicht schon Dopingfälle aufgetreten sind. Ok, Schach vielleicht, wenn man da von Sport reden kann. Aber bei der Tour de France ist Doping eine Katastrophe. Dabei gab es schon immer schwarze Schafe im Sport. Diese schwarzen Schafe sind nicht die Sportler, die dopen, sondern die, die sich erwischen lassen. Es sei denn, sie beichten es freiwillig. Die bekommen sogar fast grenzenlos Sendeminuten im TV. In jeden Nachrichten erscheint das Interview der Dopingbeichte. Und auch die öffentlich rechtlichen Sender scheinen kein Problem damit zu haben, diese Dopingsender der Öffentlichkeit sichtbar und hörbar zu machen.

Warum stiegen die 2 großen Fernsehanstalten denn aus der Live-Übertragung aus? War es wirklich der Dopingfall des T-Mobile-Fahrers? Kann ein Trottel Auslöser dafür sein, dass ARD und ZDF Millionen an Werbeeinnahmen in den Sand setzen, nur um den Rennsport zu erziehen? Oder fehlte es gerade an diesen Millionen von Werbeeinnahmen, weil die diesjährige Tour de France die Tour mit der geringsten Einschaltquote seit Jahren ist? Haben die 2 großen Fernsehanstalten vielleicht einfach nur zu spät begriffen, dass Aufwand und Ertrag der diesjährigen Übertragung nicht im befriedigenden Maße gewinnbringend sein kann?

Und es geht doch wieder nur ums Geld.

20.7.07 22:46
 


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